Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Arendt, Hannah
Deutsch-amerikanische Soziologin, Gesellschafts- und Politikwissenschaftlerin. Geboren am: 14.10.1906 in Hannover Gestorben am: 04.10.1975 in New York   Als Schülerin von Karl Jaspers, studierte Sie in den Jahren von 1924 bis 1926 an der Universität Marburg. Hannah Arendt   war   eine   bedeutende   Gesellschafts-   und   Politikwissenschaftlerin.   Sie   promovierte   1928   an   der   Universität Heidelberg   mit   der   damals   sehr   stark   beachteten   Dissertation:   "Über   den   Begriff   der   Liebe   bei Augustinus". Aufgrund   ihrer "Deutsch-Jüdischen" Herkunft floh sie 1933 nach Frankreich und später (1940) in die USA. In   den   USA   arbeitete   sie   als   Mitglied   mehrerer   jüdischer   Gemeinden   unter   anderem   für   die   Wiederbeschaffung   des   unter der    NS-Herrschaft    geraubten    jüdischen    Kulturgutes.    Als    Professorin    lehrte    sie    an    verschiedenen    amerikanischen Universitäten. Im Jahr 1959 erhielt sie als erste Frau eine Vollprofessur an der berühmten Universität von Princeton. Zu ihren bedeutendsten Werken und Schriften zählen: "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" (1951), "Rahel Varnhagen" (1959), "Men in Dark Times" (1963), "On Revolution" (1963) und "Eichmann in Jerusalem" Hannah   Arendt   galt   allgemein   als   eine   hervorragende,   wenn   auch   oft   provozierende   Schriftstellerin   und   Denkerin.   Ihr Einfluss auf viele Intellektuelle in Europa und Amerika ist dabei jedoch unbestritten.
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Arendt, Hannah
Deutsch-amerikanische     Soziologin,     Gesellschafts-     und Politikwissenschaftlerin. Geboren am: 14.10.1906 in Hannover Gestorben am: 04.10.1975 in New York   Als    Schülerin    von    Karl    Jaspers,    studierte    Sie    in    den Jahren von 1924 bis 1926 an der Universität Marburg. Hannah   Arendt    war    eine    bedeutende    Gesellschafts-    und Politikwissenschaftlerin.     Sie     promovierte     1928     an     der Universität     Heidelberg     mit     der     damals     sehr     stark beachteten   Dissertation:   "Über   den   Begriff   der   Liebe   bei Augustinus".   Aufgrund    ihrer    "Deutsch-Jüdischen"    Herkunft floh sie 1933 nach Frankreich und später (1940) in die USA. In   den   USA   arbeitete   sie   als   Mitglied   mehrerer   jüdischer Gemeinden   unter   anderem   für   die   Wiederbeschaffung   des unter   der   NS-Herrschaft   geraubten   jüdischen   Kulturgutes. Als   Professorin   lehrte   sie   an   verschiedenen   amerikanischen Universitäten.   Im   Jahr   1959   erhielt   sie   als   erste   Frau   eine Vollprofessur an der berühmten Universität von Princeton. Zu ihren bedeutendsten Werken und Schriften zählen: "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" (1951), "Rahel Varnhagen" (1959), "Men in Dark Times" (1963), "On Revolution" (1963) und "Eichmann in Jerusalem" Hannah Arendt   galt   allgemein   als   eine   hervorragende,   wenn auch   oft   provozierende   Schriftstellerin   und   Denkerin.   Ihr Einfluss   auf   viele   Intellektuelle   in   Europa   und   Amerika   ist dabei jedoch unbestritten.