Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Ich war in Marburg ein Student (Lied von Hans Glauning, 1944)
1. Es sehnt die qualerfüllte Brust in meines Elends grauen Tagen die Zeit zurück, da ich mit Lust das bunte Burschenband getragen. Zur Zeit, von der mich vieles trennt, war ich in Marburg ein Student. 2.  Die Wettergasse, eng gebaut mit Giebelhäusern, altersschiefen, hat manchen Übermut geschaut, als friedlich alle Bürger schliefen. Da zog in frohem Sturm und Drang der Bundesbrüder Schar entlang. 3.  An spitzen Dächern ging's vorbei, Aas ich zum Schloß empor gestiegen. Ein Lockenköpfchen war dabei. Die Rosenhecke blieb verschwiegen und rings zog jubelnd ihre Bahn, durchs grüne Tal die junge Lahn.
4.  Wie fahren wir von unserem Haus, als grad die Sonne aufgegangen, ins schöne Hessenland hinaus! Wir saßen noch beim Wein und sangen. Begrenzt vom blauen Himmelszelt, erstrahlte morgenfrisch die Welt. 5.  Und kam mir auch des Lebens Last, mit ihren Kämpfen, ihren Pflichten: Was, Marburg, du gegeben hast, kann weder Not noch Zeit vernichten, So daß voll Dank mein Lied bekennt: Ich war in Marburg ein Student.
Marburg in Hessen
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Ich war in Marburg ein Student (Lied von Hans Glauning, 1944)
1. Es sehnt die qualerfüllte Brust in meines Elends grauen Tagen die Zeit zurück, da ich mit Lust das bunte Burschenband getragen. Zur Zeit, von der mich vieles trennt, war ich in Marburg ein Student. 2.  Die Wettergasse, eng gebaut mit Giebelhäusern, altersschiefen, hat manchen Übermut geschaut, als friedlich alle Bürger schliefen. Da zog in frohem Sturm und Drang der Bundesbrüder Schar entlang. 3.  An spitzen Dächern ging's vorbei, Aas ich zum Schloß empor gestiegen. Ein Lockenköpfchen war dabei. Die Rosenhecke blieb verschwiegen und rings zog jubelnd ihre Bahn, durchs grüne Tal die junge Lahn.
4.  Wie fahren wir von unserem Haus, als grad die Sonne aufgegangen, ins schöne Hessenland hinaus! Wir saßen noch beim Wein und sangen. Begrenzt vom blauen Himmelszelt, erstrahlte morgenfrisch die Welt. 5.  Und kam mir auch des Lebens Last, mit ihren Kämpfen, ihren Pflichten: Was, Marburg, du gegeben hast, kann weder Not noch Zeit vernichten, So daß voll Dank mein Lied bekennt: Ich war in Marburg ein Student.
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