Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Loewi, Otto
Pharmakologe, Nobelpreisträger für Medizin (1936) Geboren am: 03.06.1873 in Frankfurt/Main Gestorben am: 25.12.1961 in New York Der   Kaufmannssohn   Otto   Loewi   wurde   1873   in   Frankfurt   am   Main   geboren.   Hier   besuchte   er   das   Städtische   Gymnasium und   legte   1891   sein   Abitur   ab.   Loewi   studierte   in   München   und   Graz   Medizin   und   war   danach   in   Straßburg   und   Frankfurt tätig. 1898   ging   Loewi   zu   Hans   Horst   Meyer   ans   Pharmakologische   Institut   in   Marburg,   wo   er   im   Jahr   1900   habilitierte.   Die nächsten Jahre verbrachte er als Professor in Marburg und Wien. 1909 erfolgte seine Berufung an die Universität Graz, wo er bis 1938 einen Lehrstuhl für Pharmakologie inne hatte. Im   Jahr   1936   erhielt   Loewi   zusammen   mit   dem   britischen   Forscher   Sir   Henry   Dale   den   Nobelpreis   für   Medizin.   Nur   zwei Jahre   später   wurde   der   jüdisch-stämmige   Loewi   von   den   Nationalsozialisten   in   Österreich   verhaftet   und   wenig   später   zur Ausreise gezwungen. Nach   Aufenthalten   in   Belgien   und   England   ging   Loewi   im   Jahr   1940   als   Professor   für   Pharmakologie   an   die   New   Yorker Universität. Ein Jahr später (1941) erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach dem Krieg blieb Loewi in den USA, wo er am 25.12.1961 in New York verstarb.
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Loewi, Otto
Pharmakologe, Nobelpreisträger für Medizin (1936) Geboren am: 03.06.1873 in Frankfurt/Main Gestorben am: 25.12.1961 in New York Der   Kaufmannssohn   Otto   Loewi   wurde   1873   in   Frankfurt   am Main   geboren.   Hier   besuchte   er   das   Städtische   Gymnasium und   legte   1891   sein   Abitur   ab.   Loewi   studierte   in   München und    Graz    Medizin    und    war    danach    in    Straßburg    und Frankfurt tätig. 1898      ging      Loewi      zu      Hans      Horst      Meyer      ans Pharmakologische    Institut    in    Marburg,    wo    er    im    Jahr 1900   habilitierte.   Die   nächsten   Jahre   verbrachte   er   als Professor in Marburg und Wien. 1909   erfolgte   seine   Berufung   an   die   Universität   Graz,   wo   er bis 1938 einen Lehrstuhl für Pharmakologie inne hatte. Im   Jahr   1936   erhielt   Loewi   zusammen   mit   dem   britischen Forscher   Sir   Henry   Dale   den   Nobelpreis   für   Medizin.   Nur zwei   Jahre   später   wurde   der   jüdisch-stämmige   Loewi   von den   Nationalsozialisten   in   Österreich   verhaftet   und   wenig später zur Ausreise gezwungen. Nach   Aufenthalten   in   Belgien   und   England   ging   Loewi   im Jahr    1940    als    Professor    für    Pharmakologie    an    die    New Yorker   Universität.   Ein   Jahr   später   (1941)   erhielt   er   die amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach    dem    Krieg    blieb    Loewi    in    den    USA,    wo    er    am 25.12.1961 in New York verstarb.