Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Mainzer Gasse

Die    Mainzer    Gasse    hat    ihren    Namen    wohl nicht   nach   der   Stadt   Mainz,   sondern   nach dem    angesehenen,    einst    im    15.    bis    16. Jahrhundert    in    Marburg    lebenden    Bürger Eckard   Mainz,   dessen   Wappen   von   1495   sich neben    dem    seiner    Frau,    einer    geborenen Rabe,   noch   an   einem   alten   Haus,   am   Markt, befindet. Das   Foto   oben   links   zeigt   das   Haus   Mainzer Gasse   32/34.   Ursprünglich   standen   an   der   Stelle   der   heutigen   Mainzer   Gasse   32/34 mehrere   einzelne   Häuser   (3   Häuser)   aus   dem   16.   Jahrhundert.   Um   1627/30   wurden die   Häuser   zusammengelegt.   Im   17.   und   18.   Jahrhundert   wohnten   hier   höhere   Beamte des Landgrafen, sowie Angehörige der Universität. Ab    1794    diente    das    Gebäude    als    Waisenhaus,    später    ab    1810    als    Arbeits-    und Armenhaus     der     Stadt.     Schließlich     wurde     das     Haus     bis     zum     Jahr     1974     als Obdachlosenheim genutzt. Erst   als   dem   Haus   der   Einsturz   drohte,   entschloss   man   sich   zu   einer   Sanierung.   In   den Jahren   1976-1979   wurde   das   Gebäude   rundum   restauriert   und   zugleich   noch   mit einem neuen Anbau versehen. Besonders   erwähnenswert   ist   die   beim   Umbau   1627   bis   1630   entstandene   und   bei   der Sanierung   1979   wieder   entdeckte   Stuckdecke,   diese   gilt   als   eine   der   schönsten   noch erhaltenen Stuckdecken Deutschlands. Weitere   Sehenswürdigkeiten   sind   die   Häuser   Mainzer   Gasse   25   (erbaut   1602)   und Mainzer   Gasse   30   (erbaut   1667).   Außerdem   findet   man   am   Ende   der   Mainzer   Gasse auch noch einige kleine Reste eines alten Stadttors (Nord Tor).
Mainzer Gasse 32/34 (linkes Haus) im Sept. 2014. Blick in die Mainzer Gasse im Mai 2013. Mainzer Gasse, Aufnahme vom Sept. 2014. < zurück < zurück weiter > weiter >
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Marburg in Hessen

Mainzer Gasse

Die   Mainzer   Gasse   hat   ihren Namen   wohl   nicht   nach   der Stadt    Mainz,    sondern    nach dem   angesehenen,   einst   im 15.    bis    16.    Jahrhundert    in Marburg     lebenden     Bürger Eckard        Mainz,        dessen Wappen   von   1495   sich   neben dem   seiner   Frau,   einer   geborenen   Rabe,   noch   an   einem alten Haus, am Markt, befindet. Das   Foto   oben   links   zeigt   das   Haus   Mainzer   Gasse   32/34. Ursprünglich   standen   an   der   Stelle   der   heutigen   Mainzer Gasse   32/34   mehrere   einzelne   Häuser   (3   Häuser)   aus   dem 16.     Jahrhundert.     Um     1627/30     wurden     die     Häuser zusammengelegt.   Im   17.   und   18.   Jahrhundert   wohnten   hier höhere    Beamte    des    Landgrafen,    sowie    Angehörige    der Universität. Ab   1794   diente   das   Gebäude   als   Waisenhaus,   später   ab 1810    als   Arbeits-    und   Armenhaus    der    Stadt.    Schließlich wurde   das   Haus   bis   zum   Jahr   1974   als   Obdachlosenheim genutzt. Erst   als   dem   Haus   der   Einsturz   drohte,   entschloss   man   sich zu   einer   Sanierung.   In   den   Jahren   1976-1979   wurde   das Gebäude   rundum   restauriert   und   zugleich   noch   mit   einem neuen Anbau versehen. Besonders    erwähnenswert    ist    die    beim    Umbau    1627    bis 1630    entstandene    und    bei    der    Sanierung    1979    wieder entdeckte   Stuckdecke,   diese   gilt   als   eine   der   schönsten noch erhaltenen Stuckdecken Deutschlands. Weitere   Sehenswürdigkeiten   sind   die   Häuser   Mainzer   Gasse 25    (erbaut    1602)    und    Mainzer    Gasse    30    (erbaut    1667). Außerdem   findet   man   am   Ende   der   Mainzer   Gasse   auch noch einige kleine Reste eines alten Stadttors (Nord Tor).
Mainzer Gasse 32/34 (linkes Haus) im Sept. 2014. < zurück < zurück weiter > weiter >