Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Otto, Rudolf
Bedeutender deutscher Religionskundler Geboren am: 25.09.1869 in Peine Gestorben am: 06.03.1937 in Marburg Rudolf   Otto   war   der   Sohn   eines   Malzfabrikbesitzers   aus   Peine.   1869   geboren,   siedelte   seine   Familie   1882   nach   Hildesheim um. In Hildesheim trat der damals 12jährige Otto in das Gymnasium Andreanum ein. Ab   1888   studierte   Otto   in   Erlangen   und   Göttingen   das   Fach   Theologie   und   promovierte   1898   mit   einer   Dissertation   über den heiligen Geist bei Luther. Nach   einer   achtjährigen   Tätigkeit   als   Privatdozent   wurde   er   1906   in   Göttingen   zum   außerordentlichen   Professor   ernannt. 1915 übernahm er eine Professur an der Universität in Breslau. Im Jahr1917 erhielt er einen Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Philipps-Universität in Marburg. Von   1913-1918   war   Otto   Mitglied   des   preußischen   Landtags   und   1919   Mitglied   der   preußischen   Landesversammlung. Während   der   Weimarer   Zeit   versuchte   er   den   evangelischen   Gottesdienst   nach   seinen   eigenen   theologischen   Ideen   zu erneuern. Otto   war   der   Gründer   der   im   Marburger   Landgrafenschloss   untergebrachten   Religionskundlichen   Sammlung   der Philipps-Universität     Marburg.     Diese     heute     noch     existierende     Sammlung     gilt     als     eine     der     bedeutendsten Einrichtungen   dieser   Art   in   Europa.   Aus   gesundheitlichen   Gründen   wurde   der   ständig   kränkelnde   Otto   aber   bereits 1929 emeritiert. Rudolf   Otto   starb   1936   in   Marburg   an   den   Folgen   einer   Lungenentzündung,   die   er   sich   nach   einem   Sturz   aus   einem Turm, eventuell einem Selbstmordversuch, zugezogen hatte.
< zurück < zurück weiter > weiter >
Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Otto, Rudolf
Bedeutender deutscher Religionskundler Geboren am: 25.09.1869 in Peine Gestorben am: 06.03.1937 in Marburg Rudolf    Otto    war    der    Sohn    eines    Malzfabrikbesitzers    aus Peine.    1869    geboren,    siedelte    seine    Familie    1882    nach Hildesheim   um.   In   Hildesheim   trat   der   damals   12jährige Otto in das Gymnasium Andreanum ein. Ab   1888   studierte   Otto   in   Erlangen   und   Göttingen   das   Fach Theologie   und   promovierte   1898   mit   einer   Dissertation   über den heiligen Geist bei Luther. Nach   einer   achtjährigen Tätigkeit   als   Privatdozent   wurde   er 1906     in     Göttingen     zum     außerordentlichen     Professor ernannt.     1915     übernahm     er     eine     Professur     an     der Universität in Breslau. Im      Jahr1917      erhielt      er      einen      Lehrstuhl      für Systematische   Theologie   an   der   Philipps-Universität   in Marburg. Von   1913-1918   war   Otto   Mitglied   des   preußischen   Landtags und    1919    Mitglied    der    preußischen    Landesversammlung. Während   der   Weimarer   Zeit   versuchte   er   den   evangelischen Gottesdienst   nach   seinen   eigenen   theologischen   Ideen   zu erneuern. Otto       war       der       Gründer       der       im       Marburger Landgrafenschloss    untergebrachten    Religionskundlichen Sammlung   der   Philipps-Universität   Marburg.   Diese   heute noch      existierende      Sammlung      gilt      als      eine      der bedeutendsten   Einrichtungen   dieser   Art   in   Europa.   Aus gesundheitlichen   Gründen   wurde   der   ständig   kränkelnde Otto aber bereits 1929 emeritiert. Rudolf   Otto   starb   1936   in   Marburg   an   den   Folgen   einer Lungenentzündung,   die   er   sich   nach   einem   Sturz   aus einem     Turm,     eventuell     einem     Selbstmordversuch, zugezogen hatte.