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Arendt, Hannah

Hannah Arendt

Deutsch-amerikanische Soziologin, Gesellschafts- und Politikwissenschaftlerin.

Geboren am:
14.10.1906 in Hannover

Gestorben am:
04.10.1975 in New York

Als Schülerin von Karl Jaspers, studierte Sie von 1924 bis 1926 an der Universität Marburg.

Hannah Arendt war eine bedeutende amerikanische Gesellschafts- und Politikwissenschaftlerin. Sie promovierte 1928 an der Universität Heidelberg mit der damals sehr stark beachteten Dissertation: “Über den Begriff der Liebe bei Augustinus”. Aufgrund ihrer deutschjüdischen Herkunft floh sie 1933 nach Frankreich und später (1940) in die USA.

In den USA arbeitete sie als Mitglied mehrerer jüdischer Gemeinden u.a. für die Wiederbeschaffung des unter der NS-Herrschaft geraubten jüdischen Kulturgutes. Als Professorin lehrte sie an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Im Jahr 1959 erhielt sie als erste Frau eine Vollprofessur an der berühmten Universität von Princeton.

Zu ihren bedeutendsten Werken und Schriften zählen:

“Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft” (1951),
“Rahel Varnhagen” (1959),
“Men in Dark Times” (1963),
“On Revolution” (1963) und
“Eichmann in Jerusalem”

Hannah Arendt galt allgemein als eine hervorragende, wenn auch oft provozierende Schriftstellerin und Denkerin. Ihr Einfluss auf zahlreiche Intellektuelle in Europa und Amerika ist jedoch unbestritten.


Copyright © 2008 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.

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