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Barth, Karl

Karl Barth

Schweizer Theologe

Geboren am:
10.05.1886 in Basel

Gestorben am:
10.12.1968 in Basel

Karl Barth war einer der führenden reformierten Theologen des 20. Jahrhunderts. Er studierte in den Jahren 1908 bis 1909 an der Philipps-Universität in Marburg. 1921 übernahm Barth die Professur für Dogmatik an der Universität Göttingen. 1925 wechselte er nach Münster und 1930 nach Bonn. Als Kritiker des Nationalsozialismus und der deutsch-christlichen Ideologie wurde er 1935 entlassen. Nach seiner Entlassung in Bonn lehrte er in seiner Heimatstadt Basel.

In seinem vierzehnbändigen Hauptwerk “Kirchliche Dogmatik (1932-1967)” fasste Barth seine “Theologie des Wortes”, wonach alles in Abhängigkeit von Christus und dessen Worte gesehen werden muss, zusammen.

Nach dem zweiten Weltkrieg war Barth einer der großen Wegbereiter der “ökumenischen Kirche”. Mit seinen zahlreichen Schriften griff Barth immer wieder in kirchliche und politische Fragen ein und förderte insbesondere die Auseinandersetzung der evangelischen Kirche mit dem Nationalsozialismus.


Copyright © 2008 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.

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