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Ortega y Gasset, Jose

José Ortega y Gasset

Spanischer Schriftsteller, Philosoph und Soziologe

Geboren am:
09.05.1883 in Madrid

Gestorben am:
18.10.1955 in Madrid

José Ortega y Gasset wurde 1883 in Madrid geboren. Ab 1904 studierte er in Deutschland.

An der Philipps-Universität Marburg belegte er 1906/07 bei dem bekannten Neukantianer Hermann Cohen das Fach Philosophie.

Ab 1910 war Ortega y Gasset als Professor für Metaphysik in Madrid tätig und gründete dort 1923 die literarische Zeitung: “Revista de Occidente”. Nach Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges emigrierte er als Franco Gegner nach Argentinien und Frankreich und lebte auch zeitweilig, während des Zweiten Weltkrieges, in Portugal und Deutschland.

1948 gründete er mit Julián Marías das “Instituto de Humanidades” und unterrichtete ab 1949 wieder in Madrid. Als Schriftsteller und Philosoph beeinflusste er das Geistesleben des modernen Spaniens entscheidend.

José Ortega y Gasset starb am 18. Oktober 1955 in Madrid. Zu seinen bekanntesten Werken gehören:

Meditaciones del Quichote (Meditationen über Don Quichote), 1914
El espectador (Buch des Betrachters, 8. Bände), 1916-1924
Espaná invertebrada (Stern und Unstern), 1922
El tema de nuestro tiempo (Die Aufgabe unserer Zeit), 1923
La rebelión de la masas (Der Aufstand der Massen), 1929
Estudios sobre el amor (Über die Liebe), 1941
u.a.


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