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Die Burg stammt aus der Mitte des 13. Jahrhundert. Sophie von Brabant, Tochter der heiligen Elisabeth und Mutter des ersten hessischen Landgrafen Heinrichs I., ließ diese Burg (nach 1252), als Bollwerk gegen das kurmainzerische Amöneburg, errichten. In der Nachfolgezeit war die Burg unter wechselnder Lehnsherrschaft. Die frühe Zerstörung der Burg fand bereits in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts statt. Der genaue Grund für die Zerstörung ist nicht mehr bekannt.
Im Jahr 1906 erwarb die Stadt Marburg die Burgruine und den in unmittelbarer Nähe befindlichen Basaltsteinbruch. Der Basaltabbau wurde kurze Zeit später (1913) eingestellt.
Der nur knapp 8 Kilometer von Marburgs Stadtmitte entfernte Frauenberg ist einer der am meisten besuchten Aussichtspunkte der Region. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit ins Land hinein. Viele kleine Höhen, Berge und fast 50 verschiedene Ortschaften sind in der Ferne auszumachen.
Für das leibliche Wohl ist am Frauenberg ebenfalls gesorgt. Direkt unterhalb der Burgruine befindet sich das 1906 errichtete Hotel, Restaurant und Café: “Seebode”, einige hundert Meter weiter das Hotel und Restaurant: “Burgruine Frauenberg”. Beide Hotels und Restaurants eignen sich hervorragend für kleinere Feste und Familienfeierlichkeiten und können hier nur bestens empfohlen werden.
Abbildung: Burgruine Frauenberg -
Burgruine Frauenberg
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