Sie sind hier: Bergengruen, Werner
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Über mich
Erzähler, Schriftsteller und Dichter
Geboren am:
16.09.1892 in Riga
Gestorben am:
04.09.1964 in Baden-Baden
Werner Bergengruen wurde 1892 als Sohn eines deutschbaltischen Arztes in Riga geboren. Seine Familie muss ihre Heimatstadt Riga aufgrund der Russifizierungspolitik des Zarenreiches verlassen.
In Lübeck besucht Bergengruen das Gymnasiums. Er studiert in Marburg, München und Berlin, ohne dabei einen Studienabschluss zu erwerben. Von 1914 - 1918 dient Bergengruen als Kriegsfreiwilliger auf deutscher Seite. Im Jahr 1919 tritt er der Baltischen Landeswehr bei, die in seiner alten Heimat gegen die Rote Armee kämpft. In der Folgezeit arbeitet Bergengruen bei verschiedenen Zeitungen in Tilsit und Memel.
1922 übernimmt er die Leitung der Zeitschrift "Ost-Informationen" in Berlin und wird 1925 Chefredakteur der "Baltischen Blätter". Von 1927 - 1936 arbeitet B. als freier Schriftsteller in Berlin und München. 1936 konvertiert er zum Katholizismus. Im Jahr 1937 wird Bergengruen aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen, kann aber aufgrund von Sondergenehmigungen teilweise weiterpublizieren. Von 1936 - 1942 lebt er in Solln bei München, bis sein Wohnhaus bei einem alliierten Luftangriff zerstört wird. Zwischen 1942 und 1946 wohnt Bergengruen in Achenkirch (Tirol). Später zieht er nach Zürich, Rom und schließlich nach Baden-Baden.
Seine bereits zu Lebzeiten außergewöhnlich große Popularität beweisen die zahlreiche Orden und Ehrungen:
1951 - Wilhelm-Raabe-Preis
1957 - Das Grosse Verdienstkreuz des Bundesverdienstordens
1958 - Orden Pour le Merit
1962 - Schillerpreis
Zu den zahlreichen Werken Bergengruen s zählen auch der 1923 entstandene Roman "Das Gesetz des Atum" und die 1963 erschiene Erzählung "Die Schwestern aus dem Mohrenland", die inhaltlich beide in Marburg spielen.
Bergengruen s Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und erzielten zum Teil sehr hohe Auflagenzahlen. Sein Gesamtwerk zeugt von einer überaus hohen Tat- und Schaffenskraft.
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