Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Saalbau

An   der   Nordseite   des   Kernschlosses   finden   wir   den   Saalbau. Bereits   durch   seine   äußere   Erscheinung   gehört   der   Saalbau zu     den     herausragendsten     Profanbauten     der     Gotik     in Deutschland.      Er      ist      das      Glanzlicht      des      Marburger Landgrafenschlosses. Der     Saalbau     besitzt     drei     Geschosse,     die     von     einem mächtigen   Satteldach   gekrönt   werden.   Ursprünglich   stand der   Saalbau   weitgehend   frei,   so   dass   die   vier   (achteckigen) Ecktürme    besonders    gut    zur    Geltung    kamen.    Durch    die spätere   Aufstockung   des   Westflügels   ging   allerdings   ein   Teil dieses   Effekts   verloren.   Die   Türme   waren   früher   von   Zinnenkränzen   geschmückt, diese wurden jedoch später durch die heute noch vorhandenen Dachhauben ersetzt. Die   Nordseite   des   Saalbaus   verwöhnt   uns   mit   einem   Blick   auf   die   eindrucksvollen Maßwerkfenster   des   oberen   Stockwerkes.   Ein   Mittelgiebel   und   die   überaus   starken Eckpfeiler   mit   ihren   aufgesetzten   Türmen   betonen   die   große   Eigenständigkeit   des Gebäudes. Im   oberen   Stockwerk   des   Saalbaus   liegt   der   33   Meter   lange,   14   Meter   breite   und   8 Meter   hohe   Fürstensaal   des   Marburger   Schlosses.   Der   Fürstensaal   gilt   als   einer   der schönsten    und    wichtigsten    gotischen    Säle    in    Deutschland.    Durch    ein    großes Renaissanceportal   gelangt   man   von   hier   aus   über   den   Grünen   Gang   zum   Frauenbau (Westflügel). Ein   Durchgang   im   Osten   des   Saalbaus   führt   zum   Leutehaus,   eine   Treppe   an   der Südseite   zum   Kleinen   Saal   im   Erdgeschoss.   Außer   dem   Kleinen   Saal   finden   wir   im Erdgeschoss   auch   noch   den   Waldecker   Saal.   Der   Kleine   Saal   und   der   Waldecker   Saal haben zusammen die Größe des darüber liegenden Fürstensaals. Auch   in   heutiger   Zeit   werden   die   Säle   noch   zu   besonderen Anlässen   genutzt   und   eine Besichtigung    ist    normalerweise    zu    den    normalen    Öffnungszeiten    des    Schlosses möglich.
Saalbau Saalbau, Marburger Landgrafenschloss. Saalbau Saalbau und Nordansicht des Schlosses. Saalbau Saalbau Saalbau < zurück < zurück weiter > weiter >
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Marburg in Hessen

Saalbau

An   der   Nordseite   des   Kernschlosses   finden   wir   den   Saalbau. Bereits   durch   seine   äußere   Erscheinung   gehört   der   Saalbau zu     den     herausragendsten     Profanbauten     der     Gotik     in Deutschland.     Er     ist     das     Glanzlicht     des     Marburger Landgrafenschlosses. Der     Saalbau     besitzt     drei     Geschosse,     die     von     einem mächtigen   Satteldach   gekrönt   werden.   Ursprünglich   stand der   Saalbau   weitgehend   frei,   so   dass   die   vier   (achteckigen) Ecktürme    besonders    gut    zur    Geltung    kamen.    Durch    die spätere Aufstockung   des   Westflügels   ging   allerdings   ein   Teil dieses    Effekts    verloren.    Die    Türme    waren    früher    von Zinnenkränzen    geschmückt,    diese    wurden    jedoch    später durch die heute noch vorhandenen Dachhauben ersetzt. Die   Nordseite   des   Saalbaus   verwöhnt   uns   mit   einem   Blick auf     die     eindrucksvollen     Maßwerkfenster     des     oberen Stockwerkes.    Ein    Mittelgiebel    und    die    überaus    starken Eckpfeiler    mit    ihren    aufgesetzten    Türmen    betonen    die große Eigenständigkeit des Gebäudes. Im   oberen   Stockwerk   des   Saalbaus   liegt   der   33   Meter   lange, 14    Meter    breite    und    8    Meter    hohe    Fürstensaal    des Marburger    Schlosses.    Der    Fürstensaal    gilt    als    einer    der schönsten   und   wichtigsten   gotischen   Säle   in   Deutschland. Durch   ein   großes   Renaissanceportal   gelangt   man   von   hier aus über den Grünen Gang zum Frauenbau (Westflügel). Ein   Durchgang   im   Osten   des   Saalbaus   führt   zum   Leutehaus, eine     Treppe     an     der     Südseite     zum     Kleinen     Saal     im Erdgeschoss.    Außer    dem    Kleinen    Saal    finden    wir    im Erdgeschoss   auch   noch   den   Waldecker   Saal.   Der   Kleine   Saal und   der   Waldecker   Saal   haben   zusammen   die   Größe   des darüber liegenden Fürstensaals. Auch   in   heutiger   Zeit   werden   die   Säle   noch   zu   besonderen Anlässen   genutzt   und   eine   Besichtigung   ist   normalerweise zu den normalen Öffnungszeiten des Schlosses möglich.
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