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Marburg in Hessen

Wilhelmsbau

Der   Wilhelmsbau   wurde   in   den   Jahren   von   1493   bis 1497     im     östlichen     Teil     des     Marburger     Schlosses errichtet. Der     Wilhelmsbau     hat     drei     Hauptgeschosse.     Die einzelnen       Geschosse       werden       durch       schmale Gesimsbänder    voneinander    getrennt.    Das    Gebäude wird von einem beeindruckenden Satteldach gekrönt. An   der   Nordseite   finden   wir   einen   kleineren Anbau   und auf   der   Westseite   steht   in   der   Mitte   des   Gebäudes   der Treppenturm,    der    bereits    im    Jahr    1512    seine    erste Erneuerung erfuhr. Über   dem   Portal   des   Wilhelmsbaus   befindet   sich   ein   Relief   von   Ludwig   Juppe.   Das Relief   zeigt   zwei   Ritter   die   das   landgräfliche   Wappen   halten.   Von   einer   Balustrade darüber,   blicken   der   Landgraf   (Wilhelm   III)   und   seine   Gattin   herab.   Leider   wurde   die Figur   des   Landgrafen   in   der   Vergangenheit   irgendwann   beschädigt.   Eine   Inschrift nennt das Jahr der Grundsteinlegung. Der   Besuchereingang   zum   Wilhelmsbau   befindet   sich   seit   1990   im   Leutehaus   und   ist über einen gedeckten Arkadengang aus dem Jahr 1870 erreichbar. Heute      sind      im      Wilhelmsbau      des      Schlosses      mehrere      Sammlungen      des Universitätsmuseums     untergebracht.     So     finden     wir     im     Kellergeschoss     die Vorgeschichtliche     und     Frühgeschichtliche     Sammlung     und     im     Erdgeschoss     die Sammlung    Kirchliche    Kunst.    Das    erste    Obergeschoss    bringt    uns    die    hessische Landesgeschichte   näher.   Im   zweiten   Geschoss   wird   eine   ständige   Ausstellung   zum bürgerlichen   Wohnen   gezeigt   und   das   Dachgeschoss   ist   den   volkstümlichen   Beständen vorbehalten.
Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wappen am Wilhelmsbau des Marburger Landgrafenschlosses. < zurück < zurück weiter > weiter >
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Marburg in Hessen

Wilhelmsbau

Der   Wilhelmsbau   wurde   in   den   Jahren   von   1493   bis   1497   im östlichen Teil des Marburger Schlosses errichtet. Der   Wilhelmsbau   hat   drei   Hauptgeschosse.   Die   einzelnen Geschosse       werden       durch       schmale       Gesimsbänder voneinander     getrennt.     Das     Gebäude     wird     von     einem beeindruckenden Satteldach gekrönt. An   der   Nordseite   finden   wir   einen   kleineren   Anbau   und   auf der    Westseite    steht    in    der    Mitte    des    Gebäudes    der Treppenturm,     der     bereits     im     Jahr     1512     seine     erste Erneuerung erfuhr. Über   dem   Portal   des   Wilhelmsbaus   befindet   sich   ein   Relief von   Ludwig   Juppe.   Das   Relief   zeigt   zwei   Ritter   die   das landgräfliche   Wappen   halten.   Von   einer   Balustrade   darüber, blicken   der   Landgraf   (Wilhelm   III)   und   seine   Gattin   herab. Leider   wurde   die   Figur   des   Landgrafen   in   der   Vergangenheit irgendwann   beschädigt.   Eine   Inschrift   nennt   das   Jahr   der Grundsteinlegung. Der   Besuchereingang   zum   Wilhelmsbau   befindet   sich   seit 1990     im     Leutehaus     und     ist     über     einen     gedeckten Arkadengang aus dem Jahr 1870 erreichbar. Heute     sind     im     Wilhelmsbau     des     Schlosses     mehrere Sammlungen    des    Universitätsmuseums    untergebracht.    So finden    wir    im    Kellergeschoss    die    Vorgeschichtliche    und Frühgeschichtliche     Sammlung     und     im     Erdgeschoss     die Sammlung   Kirchliche   Kunst.   Das   erste   Obergeschoss   bringt uns    die    hessische    Landesgeschichte    näher.    Im    zweiten Geschoss   wird   eine   ständige   Ausstellung   zum   bürgerlichen Wohnen      gezeigt      und      das      Dachgeschoss      ist      den volkstümlichen Beständen vorbehalten.
Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. Wilhelmsbau, Aufnahme 1999. < zurück < zurück weiter > weiter >