Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Wolff, Christian Freiherr von
Deutscher Philosoph, Mathematiker und Logiker Geboren am: 24.01.1679 in Breslau Gestorben am: 09.04.1754 in Halle/Saale Der 1679 in Breslau als Gerberssohn geborene Philosoph wurde 1706 Professor der Mathematik in Halle. Von   Friedrich   Wilhelm   I.   seines   Amtes   enthoben,   trat   er   1723   eine   Professur   in   Marburg   an.   Er   war   bis   1740   der geistige Mittelpunkt der Marburger Philipps-Universität und zugleich auch mehrfach ihr Direktor. Christian   Wolff   (Freiherr   Christian   von   Wolff)   untersuchte,   ausgehend   von   Leibniz,   Spinoza   und   Descartes,   Fragen   und Probleme   der   Ontologie,   Logik   und   Ethik.   Weiterhin   beschäftigte   er   sich   mit   der   Lösung   verschiedener   mathematischer Probleme.    Durch    seine    in    deutscher    Sprache    verfassten    Werke    legte    Wolff    den    Grundstein    zu    einer    deutschen philosophischen   Terminologie. Als   führender   Vertreter   der   deutschen Aufklärung   schuf   er   ein   umfassendes   schulbildendes System   des   Rationalismus,   das   zur   wichtigsten   Philosophie   seiner   Zeit   wurde.   Die   Schüler   Christian   Wolff's   hatten   im   18. Jahrhundert in Deutschland beinahe alle philosophischen Lehrstühle besetzt. Im   Jahr   1740,   nach   der   Thronbesteigung   Friedrich   II.,   kehrte   Christian   Wolff   nach   Halle   zurück,   wo   er   am   9.   April   1754 starb. Wolff s Hauptwerke: "Vernünftige   Gedanken   von   den   Kräften   des   menschlichen   Verstandes"   (1713)   und   "Vernünftige   Gedanken   von   Gott,   der Welt und der Seele des Menschen" (1729).
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Wolff, Christian Freiherr von
Deutscher Philosoph, Mathematiker und Logiker Geboren am: 24.01.1679 in Breslau Gestorben am: 09.04.1754 in Halle/Saale Der   1679   in   Breslau   als   Gerberssohn   geborene   Philosoph wurde 1706 Professor der Mathematik in Halle. Von   Friedrich   Wilhelm   I.   seines   Amtes   enthoben,   trat   er 1723   eine   Professur   in   Marburg   an.   Er   war   bis   1740   der geistige   Mittelpunkt   der   Marburger   Philipps-Universität und zugleich auch mehrfach ihr Direktor. Christian   Wolff   (Freiherr   Christian   von   Wolff)   untersuchte, ausgehend   von   Leibniz,   Spinoza   und   Descartes,   Fragen   und Probleme     der     Ontologie,     Logik     und     Ethik.     Weiterhin beschäftigte     er     sich     mit     der     Lösung     verschiedener mathematischer     Probleme.     Durch     seine     in     deutscher Sprache   verfassten   Werke   legte   Wolff   den   Grundstein   zu einer      deutschen      philosophischen      Terminologie.      Als führender   Vertreter   der   deutschen   Aufklärung   schuf   er   ein umfassendes   schulbildendes   System   des   Rationalismus,   das zur   wichtigsten   Philosophie   seiner   Zeit   wurde.   Die   Schüler Christian   Wolff's   hatten   im   18.   Jahrhundert   in   Deutschland beinahe alle philosophischen Lehrstühle besetzt. Im    Jahr    1740,    nach    der    Thronbesteigung    Friedrich    II., kehrte   Christian   Wolff   nach   Halle   zurück,   wo   er   am   9. April 1754 starb. Wolff s Hauptwerke: "Vernünftige   Gedanken   von   den   Kräften   des   menschlichen Verstandes"   (1713)   und   "Vernünftige   Gedanken   von   Gott, der Welt und der Seele des Menschen" (1729).