Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
Marburg in Hessen

Hexenturm

Der   Hexenturm   (Weiße   Turm)   befindet   sich   nordwestlich   des   Hochschlosses.   Für   alle Besucher,   die   den   nördlichen   Zugang   zum   Schloss   benutzen,   führt   der   Weg   direkt   über die frühere nördliche Bastion am Turm vorbei. 1478   von   dem   bekannten   Baumeister   Hans Jakob    von    Ettlingen    erbaut,    diente    der Hexenturm     früher     als     vorgeschobener Geschützturm      für      die      nordwestliche Flankensicherung des Schlosses. Ursprünglich     als     viergeschossiger     Bau errichtet,     wurden     die     unteren     beiden Geschosse    im    Verlauf    des    siebzehnten Jahrhunderts      zugeschüttet.      Das      aus großen   Bruchquadern   bestehende   4   Meter   dicke   Mauerwerk   reicht   bis   etwa   2   Meter unter    den    Dachansatz    des    Turmes.    Darüber    befindet    sich    ein    etwas    kleineres Mauerwerk,   das   unter   dem   Dach   einige   Zentimeter   nach   außen   hervorsteht.   Diese oberen   2   Meter   wurden   wahrscheinlich   erst   nachträglich   im   frühen   19.   Jahrhundert aufgesetzt.   Von   den   ehemaligen   früheren   Schießscharten   und   Geschützstellungen   des Turmes   ist   heute   nichts   mehr   vorhanden.   Der   Zugang   zum   Turm   führt   über   eine   kleine Außentreppe. Vom   16.   und   19.   Jahrhundert   (1550   bis   1866)   wurde   der   Turm   als   Gefängnis   genutzt. Die kleinen vergitterten Zellenfenster sind auch heute noch gut zu erkennen.
Hexenturm am Marburger Landgrafenschloss. Hexenturm am Marburger Landgrafenschloss Hexenturm 2014 Hexenturm, Treppe Nordseite des Schlosses. Hexenturm 1999 < zurück < zurück weiter > weiter >
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Hexenturm

Der   Hexenturm   (Weiße   Turm)   befindet   sich   nordwestlich des   Hochschlosses.   Für   alle   Besucher,   die   den   nördlichen Zugang   zum   Schloss   benutzen,   führt   der   Weg   direkt   über die frühere nördliche Bastion am Turm vorbei. 1478    von    dem    bekannten    Baumeister    Hans    Jakob    von Ettlingen     erbaut,     diente     der     Hexenturm     früher     als vorgeschobener     Geschützturm     für     die     nordwestliche Flankensicherung des Schlosses. Ursprünglich   als   viergeschossiger   Bau   errichtet,   wurden   die unteren    beiden    Geschosse    im    Verlauf    des    siebzehnten Jahrhunderts   zugeschüttet.   Das   aus   großen   Bruchquadern bestehende   4   Meter   dicke   Mauerwerk   reicht   bis   etwa   2 Meter   unter   den   Dachansatz   des   Turmes.   Darüber   befindet sich   ein   etwas   kleineres   Mauerwerk,   das   unter   dem   Dach einige   Zentimeter   nach   außen   hervorsteht.   Diese   oberen   2 Meter   wurden   wahrscheinlich   erst   nachträglich   im   frühen 19.   Jahrhundert   aufgesetzt.   Von   den   ehemaligen   früheren Schießscharten    und    Geschützstellungen    des    Turmes    ist heute   nichts   mehr   vorhanden.   Der   Zugang   zum   Turm   führt über eine kleine Außentreppe. Vom   16.   und   19.   Jahrhundert   (1550   bis   1866)   wurde   der Turm    als    Gefängnis    genutzt.    Die    kleinen    vergitterten Zellenfenster sind auch heute noch gut zu erkennen.
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