Marburg in Hessen
Copyright © 2016 Wolfgang Krebs. Alle Rechte vorbehalten.
..die Marburger Wasserleut Zwischen   der   Stadt   Marburg   und   Wehrda   (..heute   ein Stadtteil   von   Marburg)   liegt   die   Elisabethenmühle.   In früheren   Zeiten   erschien   hier   des   öfteren   bei   Tag   und auch    in    der    Nacht    eine    wunderschöne    See-    oder Flussnixe.    Ein    Mann    der    eines    Tages    die    Straße    von Marburg    nach    Wehrda    entlang    ging    fand    die    Nixe erschöpft   im   Staube   liegen.   Die   Nixe   flehte   ihn   an,   sie doch   bitte   zum   Ufer   der   Lahn   zu   bringen   und   versprach   ihm   als   Gegenleistung   alle Wünsche   zu   erfüllen.   Der   brave   Mann   kam   ihrer   Bitte   sofort   nach,   und   fortan   verlief alles in seinem Leben nach seinen eigenen Wünschen. Von   einer   anderen   Lahnnixe   wird   in   der   Sage   vom   Weißen   Stein   berichtet.   Der   Sage   nach behütet   die   Nixe   das   in   der   Lahn   versenkte   goldene   Portal   des   von   den   Wehrdaer   Bauern erschlagenen   grausamen   Ritters   Kuno.   Da   es   von   der   Sage   aber   verschiedene   Varianten gibt, wird hier des öfteren auch von einem goldenen Spinnrad gesprochen. In    der    näheren    und    weiteren    Umgebung    von    Marburg    gibt    es    zahlreiche    solcher Geschichten   über   Nixen   und   Nöcke,   so   zum   Beispiel   in   den   Orten   Kirchhain,   Anzefahr, Kirtorf    und    Niederklein;    dabei    braucht    sich    im    allgemeinen    aber    niemand    vor    den Wasserleuten   zu   fürchten,   trotzdem   sollte   man   aber   vermeiden   sie   unnötig   zu   ärgern oder   zu   necken,   denn   sonst   werden   sie   böse   und   versuchen   sich   an   den   Menschen   zu rächen.
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..die Marburger Wasserleut Zwischen         der         Stadt Marburg        und        Wehrda (..heute    ein    Stadtteil    von Marburg)          liegt          die Elisabethenmühle.            In früheren     Zeiten     erschien hier    des    öfteren    bei    Tag und    auch    in    der    Nacht    eine    wunderschöne    See-    oder Flussnixe.   Ein   Mann   der   eines   Tages   die   Straße   von   Marburg nach    Wehrda    entlang    ging    fand    die    Nixe    erschöpft    im Staube   liegen.   Die   Nixe   flehte   ihn   an,   sie   doch   bitte   zum Ufer     der     Lahn     zu     bringen     und     versprach     ihm     als Gegenleistung   alle   Wünsche   zu   erfüllen.   Der   brave   Mann kam    ihrer    Bitte    sofort    nach,    und    fortan    verlief    alles    in seinem Leben nach seinen eigenen Wünschen. Von   einer   anderen   Lahnnixe   wird   in   der   Sage   vom   Weißen Stein   berichtet.   Der   Sage   nach   behütet   die   Nixe   das   in   der Lahn    versenkte    goldene    Portal    des    von    den    Wehrdaer Bauern   erschlagenen   grausamen   Ritters   Kuno.   Da   es   von   der Sage    aber    verschiedene    Varianten    gibt,    wird    hier    des öfteren auch von einem goldenen Spinnrad gesprochen. In   der   näheren   und   weiteren   Umgebung   von   Marburg   gibt   es zahlreiche   solcher   Geschichten   über   Nixen   und   Nöcke,   so zum   Beispiel   in   den   Orten   Kirchhain,   Anzefahr,   Kirtorf   und Niederklein;    dabei    braucht    sich    im    allgemeinen    aber niemand   vor   den   Wasserleuten   zu   fürchten,   trotzdem   sollte man   aber   vermeiden   sie   unnötig   zu   ärgern   oder   zu   necken, denn   sonst   werden   sie   böse   und   versuchen   sich   an   den Menschen zu rächen.
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